Tübinger Ärzte alarmiert, keine Versorgung für "Post-Vac-Betroffene"
von Cornelia Morche (Kommentare: 0)

- Offener Brief an Tübinger Verantwortliche.
- Ärzte distanzieren sich von Impfempfehlung.
- Zu viele ungeklärte Fragen zu Impfnebenwirkungen.
- Keine Bemühungen erkennbar, tatsächliche Vorgänge nach erfolgter mRNA-Injektion zu analysieren.
Eine Gruppe von Tübinger Ärzten, Wissenschaftlern und Therapeuten sowie Vertretern der Post-Vac-Selbsthilfegruppe haben einen eindringlichen Brief an die Tübinger Pandemiebeauftragte Dr. Lisa Federle, sie war federführend in Sachen "Corona-Impfung" und omnipräsent in allen Mainstream-Medien, Oberbürgermeister Boris Palmer, der wollte die "Alten zwangsschützen" und den Leiter der Tübinger Universitätsklinik Prof. Dr. Michael Bamberg geschrieben. Hierin fordern sie ein Aussetzen der sogenannten COVID-19-Impfungen und distanzieren sich klar von den entsprechenden STIKO (Ständige Impfkommission) Empfehlungen.
Als zweites wird eine adäquate medizinische Versorgung für Post-Vac-Betroffene gefordert, durch Einrichtung einer Post-Vac-Ambulanz oder Öffnung der bereits bestehenden Long-Covid-Ambulanz auch für Post-Vac-Betroffene. Dazu werden unangenehme Fragen gestellt. Solange diese nicht geklärt sind, sei eine Impfempfehlung nicht zu verantworten.
1. Wie hoch ist die Rate an schweren Nebenwirkungen der COVID-19-Impfung?
Momentan sind über 50000 schwerwiegende Impfnebenwirkungen gemeldet, die tatsächliche Zahl ist wahrscheinlich höher. Dafür gibt es Gründe: Das Melden solcher Nebenwirkungen ist für den Hausarzt aufwändig und ohne adäquate finanzielle Erstattung; die Definition von geimpft ist unklar und unterschiedlich. Teilweise werden Menschen erst ab der dritten Woche nach Verabreichung der mRNA-Injektion als geimpft bezeichnet. Und gesundheitliche Probleme nach der Injektion werden pauschal als Long-Covid eingeordnet, weil es erklärterweise keine Impfnebenwirkungen geben soll. Somit ist es nicht einfach, dass ein Betroffener mit seinen realen Beschwerden nach durchgeführter mRNA-Injektion entsprechend als ein Post-Vac-Patient registriert wird. Eine ausführliche Betrachtung zu möglichen Nebenwirkungen ist auch in einem Artikel von Dr. Grigori Kropotkin nachzulesen. (https://tkp.at/2023/06/06/vom-glauben-zur-evidenz-eine-odysee-durch-die-zunahme-von-krankheiten-und-todesfaellen-zu-wahrscheinlichen-ursachen/)
2. Wie hoch ist die Wirksamkeit der COVID-19-Impfung?
Die Vorstellungen und Aussagen hierzu gehen tatsächlich weit auseinander, Spitzenpolitiker berichten von einer sehr hohen Wirksamkeit. In Realität beobachtet man jedoch, dass recht häufig Menschen nach Erhalten der Injektion an COVID erkranken. Zudem zirkulieren die nach einer mRNA-Injektion gebildeten Antikörper im Blut, wohingegen das Coronavirus eine Atemwegserkrankung ist und sich primär oberflächlich auf den Schleimhäuten der Atemwege ausbreitet. Und schließlich ändern sich Coronaviren relativ schnell, sodass eine zurückliegende "Impfung" ziemlich schnell nicht mehr aktuell ist.
3. Ist ein Zusammenhang der aktuellen Übersterblichkeit mit der Impfung auszuschließen?
Dies ist eine brisante Frage, die dringender Klärung bedarf. Hierzu müssten Analysen und offene Diskussionen erfolgen. In einer bereits im August 2022 von Christof Kuhbandner und Matthias Reitzner veröffentlichten Studie (https://www.researchgate.net/publication/362777743_Excess_mortality_in_Germany_2020-2022) wird auf eine sich entwickelnde Übersterblichkeit hingewiesen. Im Jahr 2020 lag die Gesamtsterblichkeit im üblichen erwarteten Bereich, im Jahr 2021 nahm sie dagegen deutlich zu, insbesondere ab April 2021, und besonders stark für die Altersgruppe der unter 80-jährigen. Siehe hierzu auch den Bericht von Dr. Peter Meyer bei tkp.at (https://tkp.at/2022/08/23/uebersterblichkeit-in-deutschland-vergleich-2020-bis-2022/).
4. Wie lange verbleiben Spike-Proteine und Nanopartikel im Körper?
Durch vielfache Gewebsanalysen, unter anderem von Professor Dr. Arne Burkhardt durchgeführt, wissen wir, dass sowohl das Spike-Protein wie auch die Lipid-Nanopartikel als Umhüllung der mRNA über eineinhalb Jahre nach der mRNA-Injektion im Körper des Betroffenen nachweisbar sind. Die entsprechenden pathophysiologischen Mechanismen gehören dringend untersucht und diskutiert.
5. Wie hoch ist die Häufigkeit von Long-Covid bei Geimpften?
Die Diagnose Long-Covid oder Post-Covid wird aktuell recht schnell gestellt, meist ohne nachvollziehbare Abgrenzung zu Post-Vac. Long-Covid scheint eine akzeptierte Diagnose, Post-Vac soll es offensichtlich nicht geben. Tatsächlich gibt es auch noch keine Empfehlung, wie diese medizinisch-diagnostische Differenzialdiagnose erfolgen soll. Wenn nun "Geimpfte" nach der Injektion erkranken, und sich die Beschwerden über einen längeren Zeitraum hinziehen, wäre die Differenzialdiagnose zwischen Long-Covid und Post-Vac elementar bedeutsam, nicht zuletzt auch wegen unterschiedlichen Behandlungsansätzen. Denn die Pathomechanismen, also die Entwicklung der Beschwerden, geschehen auf unterschiedliche Weise. Das Immunsystem reagiert anders, wenn es sich mit dem kompletten Coronavirus von außen kommend im Rahmen einer klassischen Atemwegserkrankung auseinandersetzen muss, als wenn Zellen des Körpers selber das Spike-Protein bilden, wie es durch die mRNA-Injektion erfolgt.
Von daher ist es nicht nachvollziehbar, weshalb die Universitätsklinik Tübingen eine Long-Covid Ambulanz eröffnet hat, die jedoch nur für Patienten mit dieser Diagnose zur Verfügung steht. Was soll geschehen mit den Menschen, die Schäden durch die mRNA-Injektion erlitten haben?
Es ist auch nicht verständlich, wieso Empfehlungen zur Fortführung dieser sogenannten Impfungen weiter erfolgen und dabei den offensichtlich vielen Warnhinweisen, Widersprüchlichkeiten und Unverständlichkeiten nach erfolgter Injektion nicht nachgegangen wird. Neue Krankheitsbilder wie der plötzliche Erwachsenentod werden geschaffen, eine Myokarditis bei Jugendlichen für eine ganz normale Entwicklung erklärt oder häufige schwere Krebserkrankungen auch bei jüngeren Menschen nicht hinterfragt. Die Zulassungsstudien dieser neuartigen mRNA-Technologien waren im Rahmen der bedingten Zulassung nur über wenige Monate angelegt, weitere offizielle Langzeitbeobachtungen fehlen. Dies kommt einem kompletten Blindflug gleich, ohne weitere Reflexion und offene Diskussion. In diesem Sinn ist das Verfassen dieses Offenen Briefs mit seiner klaren Distanzierung zur Impfempfehlung und den gestellten Fragen eine absolut gute und wichtige Aktion, die dringend notwendig war. Auf die Reaktionen und Beantwortung der gestellten Fragen sind wir alle sehr gespannt.
Offener Brief zum Ausdrucken und Verteilen
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