Schildbürgerstreich: CO₂-Speicherung zum Schutz des Klimas
von Michael Freiherr von Lüttwitz (Kommentare: 0)
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- Der wissenschaftliche Nachweis einer Temperaturerhöhung durch CO₂ steht bis heute aus.
- CO₂-Speicherung für die Klimarettung ist eine Münchhausengeschichte.
- Die Kohlendioxid-Speicherung ist teuer und gefährlich für die Umwelt und Grundwassersicherheit.
- Die CO₂-Abgaben dürften viele Menschen in die Armut treiben.
- Pflanzen, Moore, Gesteinsmehle als Dünger und Ozeane sind natürliche CO₂-Speicher.
In Deutschland und anderen Staaten herrscht die grün-ideologische Wahnvorstellung, Kohlendioxid (CO₂) würde zu einer Klimaerwärmung führen. Bis zum Jahr 2045 will man deshalb ein Netto-Null-Ziel erreichen. Darunter versteht man, dass es durch menschlich bedingten CO₂-Ausstoß zu keiner Erhöhung des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre kommt. Da das unmöglich ist, soll CO₂ aus industriellen Produktionsanlagen oder direkt aus der Luft herausgefiltert und in geologischen Formationen eingelagert werden.
Das kostet Geld, sehr viel Geld. Deshalb hat man einen Zertifikatshandel erfunden, mit dem der Bürger unerbittlich zur Kasse gebeten wird. Von Jahr zu Jahr werden die finanziellen Daumenschrauben fester angezogen, sodass viele zum Schluss aufgrund politischer Wahnvorgaben verarmen dürften. Die Grundlage für diese Geschäftspraktik wurde im Jahr 2012 in der Merkelschen Koalitionsregierung von CDU und SPD gelegt.
Obwohl die Temperatur der Erde schon seit Jahrmilliarden in einem unaufhörlichen Auf-und-Ab-Rhythmus schwankt und dabei der CO₂-Gehalt nie eine Rolle gespielt hat, spielt er seit der Idee, mit CO₂ Geld verdienen zu können, plötzlich eine alles entscheidende Rolle. Um fiktive Geschäfte tätigen zu können, wurde sogar 1988 der Weltklimarat gegründet, dessen einzige Aufgabe darin zu bestehen scheint, angebliche Nachweise für die Temperaturerhöhung auf der Erde durch CO₂ zu erbringen, was bis heute kläglich misslang. Nichtsdestotrotz wird die Bevölkerung ständig mit neuen CO₂-Münchhausengeschichten unter der beschönigenden Bezeichnung Klima-Narrative überrollt. Sie werden jahrein jahraus endlos aneinandergereiht und wiederholt in der Hoffnung, dass sich die Lüge zur vermeintlichen Wahrheit umetikettiert. Hauptsache, der Euro rollt – natürlich auf Kosten der Bürger.
Bei diesem Possenspiel ist Bill Gates natürlich wieder vorne mit dabei. Er finanziert ein kanadisches Start-up-Unternehmen für eine unterirdische Speicherung von CO₂, um dann Kohlenstoffgutschriften zu verkaufen, also ein Geschäft mit etwas zu machen, mit dem man normalerweise kein Geschäft machen kann. Das CO₂ soll in 2.000 Meter Tiefe in einem salzhaltigen Grundwasserleiter gespeichert werden. Es gibt noch weitere Visionen und bereits Projekte zur CO₂-Speicherung. Ein Favorit ist die ”Verpressung” von CO₂ in Sandsteinschichten unter dem Meeresboden. Voraussetzung dabei ist, dass sich über der CO₂-Speicherschicht eine Barriereschicht aus undurchlässigen Gesteinen befindet. Darin liegt das Problem, denn geologische Formationen können nicht mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit als dicht eingestuft werden, hinzu kommt die Gefahr von Erdbeben.
Inzwischen arbeiten verschiedene Länder an unterschiedlichen Pilotprojekten. In Island wird beispielsweise CO₂ aus der Luft herausgefiltert, mit Wasser vermischt und in Tiefen von mehreren hundert Metern gepumpt. Dort bildet es nach Aussage der Forschergruppe neue Mineralien. Eine andere Alternative ist das Einpressen von CO₂ in unrentabel gewordene Gas- oder Ölfelder. Durch die ”CO₂-Verpressung” würden die Felder wieder wirtschaftlich interessant werden. Hierbei wird ersichtlich, dass es eigentlich gar nicht um die Speicherung von CO₂ geht, sondern um eine Gewinnerzielung.
Unabhängig, ob die ”Verpressung” des CO₂ unterhalb des Meeresspiegels oder in geologischen Landformationen erfolgt, ist sie extrem energieintensiv. Der Weltklimarat spricht von 50 US-Dollar pro Tonne. Das Forschungskonsortium ”CDRmare” errechnete bis zu 150 US-Dollar pro Tonne, wenn die Folgekosten mit einbezogen werden.
Das Gefahrenpotenzial an dieser sinnfreien Speicherung, die nur dem Zertifikate-Handel dient, wird heruntergespielt. Fachleute sehen eine Gefahr hinsichtlich der Grund- bzw. Trinkwasserverseuchung. Im Meer befürchtet man eine Zerstörung natürlicher Habitate beziehungsweise Biotope.
Um CO₂ aus der Atmosphäre herauszufiltern, gibt es verschiedene Verfahren beziehungsweise technische Ansätze. Beim CCS (Carbon Capture and Store, auf Deutsch: Kohlenstoffabscheidung und -speicherung) wird die CO₂-Freisetzung aus Industrieanlagen oder Kraftwerken unterbunden, indem CO₂ abgefangen wird. Anschließend kommt es zur Verflüssigung des CO₂, das dann zu den Speicherstätten transportiert und dort gespeichert wird. Mit dem BECCS (Bioenergy with Carbon Capture and Storage, auf Deutsch: Bioenergie mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung) wird das Gleiche wie beim CCS vorgenommen, nur stammt das CO₂ aus industriellen Prozessen mit Biomasse.
Mit großen Vorschusslorbeeren wird das DAC (Direct Air Capture, auf Deutsch: direkte Luftabscheidung) bedacht. Das CO₂ soll direkt aus der Luft herausgefiltert werden, um dann wie beim CCS gespeichert zu werden. Hier sollen sich die Kosten für eine Tonne CO₂ auf 600 US-Dollar belaufen.
CO₂ lässt sich auch auf natürlichem Weg speichern. Damit kann man aber keine großen Geschäfte machen, denn letztlich scheint es nur darum zu gehen. Die natürliche CO₂-Speicherung geschieht mit dem Auftreten der ersten Pflanzen. Wald, also Bäume, sind ein idealer CO₂-Speicher. Statt Wald aufzuforsten wird aber abgeholzt, um ineffektive und gesundheitsschädliche Windräder aufzustellen, die dann unter anderem grüne Energie für die energieaufwändige CO₂-Speicherung liefern sollen.
Bedeutend effektiver als Bäume sind Moore. Dort werden Unmengen an CO₂ gespeichert. Allerdings hat man Moore trockengelegt und damit das natürliche Speicherpotenzial zerstört. Jetzt geht man dazu über, die anno dazumal fatalerweise eingeleitete Trockenlegung der Moore wieder rückgängig zu machen durch Wiedervernässung. Eine andere Methode ist das Ausbringen von Steinmehl auf landwirtschaftlichen Flächen. Verschiedene Mineralien nehmen bei ihrer Verwitterung CO₂ auf. Durch den Mahlvorgang wird die Gesteinsoberfläche vergrößert und verwittert damit effektiver, obendrein hat der Landwirt eine Verbesserung der Bodenqualität. Auch die Ozeane sind gigantische CO₂-Speicherreservoire.
Momentan liegt der CO₂-Gehalt in der Luft unserer Atmosphäre bei 0,04 Prozent oder anders ausgedrückt bei 410 ppm (parts per million). Bevor es den Menschen mit seiner angeblichen CO₂-Erzeugung gab, lagen die CO₂-Gehalte in verschiedenen Erdepochen zischen 4.000 bis 6.000 ppm. Trotzdem ging die Erde in keiner Klimahölle zugrunde, sondern entwickelte sich prächtig. Allein diese Erkenntnisse zeigen bereits, wie realitätsfremd und geradezu irrsinnig die CO₂-Hypothese der CO₂-Geschäftemacher ist.
Zum 1. Januar 2025 erhöhte sich die CO₂-Abgabe von 45 auf 55 Euro pro Tonne. Mit dem Jahr 2024 kamen durch die CO₂-Abgaben 18,5 Milliarden Euro zusammen. Sie werden vom Verbraucher getragen und fließen ans Wirtschaftsministerium. Auf diese Art und Weise laufen dem Ministerium mittels einer erfundenen CO₂-Steuer extreme Geldsummen zu. Und die Zahlungen erhöhen sich in den Folgejahren immens. Damit ist das viel diskutierte Verbrenner- oder Ölheizungsverbot gar nicht nötig, weil sich der Bürger den Sprit beziehungsweise das Heizöl in den Folgejahren gar nicht mehr leisten kann. Und das alles für eine grüne Illusion, die mit der Realität nichts zu tun hat. Wie glücklich dürfen sich Bürger schätzen, deren Regierungen zum Wohl ihrer Bevölkerung die CO₂-Besteuerung abschaffen – so geschehen unter dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump.
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